Betrüger! Prof. Dr. med. Claus C. Pieper – Klinik in Bonn, Deutschland: Bewertungen

Автор admin
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Wir haben sehr schlechte Erfahrungen gemacht, als wir uns mit der seltenen Diagnose unseres Sohnes – Lymphangiektasie des Dünndarms mit chylösem Aszites – an eine Klinik in Bonn gewandt haben.

Zuerst klang alles sehr hoffnungsvoll: Auf unsere Anfrage per E-Mail antwortete man freundlich, bestätigte, dass dort MR-Lymphographien mit Kontrast durchgeführt werden, und verwies uns an die internationale Abteilung IMS.

Doch danach begann das eigentliche Desaster. Dort hieß es nur noch: „Zuerst 3000 Euro überweisen“ – ohne einen klaren Termin, ohne genaue Informationen. Auf jede Frage bekamen wir nur dieselbe Antwort. Man hatte das Gefühl, dass es ausschließlich ums Geld ging und nicht um den Patienten.

Als wir schließlich nach Bonn kamen und die Summe bar bezahlt haben (eine Überweisung aus unserem Land war wegen des Krieges unmöglich), wurden wir im IMS sehr arrogant empfangen. Niemand sprach Englisch, Russisch oder Ukrainisch – nur Deutsch, obwohl es sich um die internationale Abteilung handelt! Gespräche liefen gleichgültig, teils abweisend, wir hatten ständig das Gefühl, dass wir unerwünscht sind.

Einen Untersuchungstermin gab es zunächst überhaupt nicht. Unser Sohn war nach einer Laparozentese in sehr schlechtem Zustand, aber das interessierte niemanden. Erst nach einer Woche (!) wurde die MR-Lymphographie durchgeführt. In dieser Zeit verschlechterte sich sein Zustand dramatisch: hohes Fieber, zunehmender Aszites, großes Leiden.

Das Untersuchungsergebnis brachte keine Klarheit. Statt konkreter Antworten hörten wir nur vage Formulierungen: „Gefäße nicht beschädigt, vielleicht ein Problem mit der Leber, eventuell ein alter Thrombus in der Jugularvene…“ Alles klang unsicher, widersprüchlich und wenig professionell. Anstatt endlich eine klare Empfehlung für eine Behandlung zu geben, wurde uns ein längerer stationärer Aufenthalt mit „umfassenden Untersuchungen“ vorgeschlagen – offensichtlich mit dem Ziel, noch mehr Geld einzunehmen.

Am Ende versprach man uns, die Befunde und das ärztliche Gutachten in 2–3 Tagen per E-Mail zuzusenden. Doch nach mehr als zwei Wochen hatten wir nichts erhalten. Unsere wiederholten E-Mails blieben unbeantwortet, Telefonate führten ins Leere. Erst als ein befreundeter Arzt auf Deutsch dort anrief, hieß es, dass die Unterlagen „normalerweise nach 2 Monaten“ verschickt werden. Eine Frechheit!

Unser Fazit: Diese Klinik hat uns nur Zeit, Geld und Nerven gekostet. Statt Hilfe erfuhren wir Zynismus, Gleichgültigkeit und völliges Desinteresse am Patienten. In anderen Ländern bemühen sich internationale Abteilungen, wirklich zu helfen, Termine abzustimmen und auf die Situation einzugehen. Hier jedoch fühlt man sich wie ein lästiger Störfaktor.

Wir können daher nur eindringlich davon abraten, sich hier behandeln zu lassen. Patienten sind dort offensichtlich nicht wichtig – nur das Geld.